Kein Raum dem BDS – Nachbericht

Antifaschistischer Protest vor dem Eingang des AGO.

Heute, den 23.07.21 mobilisierten wir, der offene antifaschistische Treff (OAT), gegen die Infoveranstaltung des antisemitischen BDS im alten Gymnasium Oldenburg (AGO).

Während der Gegenprotest gut besucht war, sagte der BDS die Veranstaltung u.a. aufgrund technischer Probleme kurzfristig ab.

Danke an alle, die an unserem Protest teilgenommen haben. Wir sind solidarisch mit dem AGO, welches in den von der Stadt zugeteilten Veranstaltungsräumen Infomaterial gegen BDS und Antisemitismus verteilte!

Trotzdem gilt es weiterhin, Antisemitismus und Antizionismus entgegenzutreten.

Wir werden niemals aufhören, Antisemit*innen das Leben schwer zu machen!

 

Endlich wieder OAT!



Update 19.07.21

Angesichts der erneut rapide ansteigenden Corona-Fälle in Oldenburg, wird der OAT mit einem verschärften Hygienekonzept stattfinden.
Bitte testet euch vor dem OAT und tragt während der Veranstaltung eine medizinische Maske.
Wer keine Möglichkeit hat, sich vorher zu testen, kann vor Ort notfalls einen Schnelltest gegen Spende bekommen.
Bis später!


Du interessierst dich für antifaschistische Politik, suchst Räume, um dich zu vernetzen und dich zu organisieren, oder brauchst Ansprechpartner*innen?

Dann komm zum Offenen Antifaschistischen Treff (OAT)!
Der OAT soll ein Raum für alle Menschen sein, die sich mit dem Thema Antifaschismus auseinandersetzen wollen, Probleme mit Nazis haben, oder einfach in einer netten Runde über die alltägliche Scheiße in Kaltland quatschen wollen.

Durch die Corona Pandemie konnten wir uns seit über einem Jahr nicht mehr treffen. Viele jungen Menschen sind bei den Aktionen dazu gekommen. Jetzt ist es an der Zeit, sich kennen zu lernen und zu organisieren. Kommt am 19.07.21 um 19:30 Uhr ins Alhambra. Nach dem OAT-Plenum wollen wir unsere Veranstaltung mit einer gemütlichen Kneipe beenden.

Nicht willkommen sind Mackertum, Dominanzverhalten, selbstgefälliges Dozieren, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit, (israelbezogener) Antisemitismus, Verschwörungsideologien, Rassismus und Nazis.

Antifakneipe am 24.06.21

Die Antifa Kneipe ist zurück!

Diesen Donnerstag, den 24.06.21 könnt ihr ab 19:00 Uhr ins Alhambra zur Kneipe kommen, euch vernetzten, coole Siebdruckmotive gegen Repressionskosten abstauben und euch mit Genoss*innen austauschen. Testet euch gerne vorher.

Davor findet außerdem von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr das antifaschistische Café Alibi statt.

Kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch!

Solidarität mit der Rigaer 94 – Finger Weg von linken Freiräumen!

Wir solidarisieren uns mit der Rigaer 94 und allen linken Freiräumen, die von Räumung bedroht sind.

Die letzten Tage waren ein Kampf gegen die Schikanen des von Kapitalinteressen motivierten Staates, der für alle AZs, besetzten Häuser, kollektiv geführten Kneipen und sonstigen linksradikalen Freiräumen stets aufs Neue geführt werden muss. Die Rigaer 94 und alle Genoss*innen vor Ort mussten Polizeigewalt, Staatswillkür und neoliberale Senatspolitik über sich ergehen lassen. Gerade in den letzten Monaten zeigte sich der Staat gegenüber verschiedenen linken Projekten, unter anderem im symbolträchtigenn Berlin äußerst aggressiv.

So wurde letztes Jahr das Syndikat und das anarcha queerfeministische Haus Liebig 34 geräumt und mehrere selbstverwaltete Jugendzentren wie die Potse und der Drugstore sind aktuell ebenfalls bedroht.

Für uns steht fest: für eine linksradikale emanzipative Bewegung braucht es autonome Freiräume, die wir unermüdlich gegen Staat, Kapital, Faschos und dergleichen verteidigen müssen!

Jedes Projekt muss bleiben! Solidarität mit der Rigaer 94!

 

Der AfD den Tag vermiesen!

 
Morgen, am 05.06.21, will sich in einer Vollversammlung der Kreisverband der AfD Stadt Oldenburg ab 14:00 Uhr im Restaurant „Gesellschaftshaus bei Meyer“ treffen. Es sollen die Bewerber*innen für die Kommunalwahl 2021 für die verschiedenen Wahlbereiche aufgestellt werden.
 
Die AfD war in letzter Zeit sehr wenig aktiv in Oldenburg. Mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahl beginnt die AfD auch die Vorbereitungen für ihren Wahlkampf in diesem Jahr. Die Rassist*innen, Antisemit*innen und Sexist*innen der AfD nahmen im letzten Jahr an den Veranstaltungen von „Querdenken441“ teil. Unter anderem Enno Samp arbeitet mit den Organisator*innen von „Querdenken441“ zusammen, die Verschwörungsideolog*innen sind eine neue Zielgruppe für die AfD geworden, auch in Oldenburg. Hier ein Überblick von NIKA Ol-WHV, zu Aktivitäten der AfD in Oldenburg 2020: https://nikaolwhv.blackblogs.org/2020/12/31/update-was-treibt-die-afd-in-wilhelmshaven-oldenburg-und-umzu/
 
Der Gasthof „Gesellschaftshaus bei Meyer“ ist in der Vergangenheit schon häufiger damit aufgefallen und dafür kritisiert worden, dass sie mit der AfD zusammen arbeiten und ihnen Räume zur Verfügung stellen: http://antifatreff.blogsport.de/2017/03/22/afd-im-gesellschaftshaus-bei-meyer/.
Das Gesellschaftshaus Meyer ist aktuell einer der letzten Orte, an denen sich die AfD in Oldenburg noch treffen kann. Die Inhaber*innen stehen der AfD auch ideologisch nahe und werden weiterhin eine Nutzung der Räume ermöglichen. In der Vergangenheit haben Proteste dazu geführt, dass die AfD ihre Räumlichkeiten verloren hat, lassen wir ihnen auch dort keine Ruhe! 
 
Der Eintritt soll schon ab 13.45 möglich sein.
Deswegen rufen wir dazu auf, sich um 13:12 vor dem Gesellschaftshaus bei Meyer (Nadorster Straße 120) zu treffen. Machen wir den AfDler*innen, die Anreise so unangenehm wie möglich.
 
Bitte kommt mit einer medizinischen Maske und haltet Abstand untereinander und macht nach Möglichkeit noch einen Schnelltest vorher.
 
Kein Fußbreit den Neofaschist*innen der AfD! Für eine solidarische Gesellschaft!

8. Mai – Straße frei! „Querdenken“ entgegentreten!

Aufruf übernommen von NIKA OL-WHV.

Sie tun es tatsächlich: „Querdenken441“ hält es für sinnvoll, am 8. Mai, dem Tag der Kapitulation der Deutschen, für ihre antisemitische Wahnerzählung einer fantasierten „Corona-Diktatur“ auf die Straße zu gehen. Damit stellen sie erneut einen Geschichtsvergleich her, der die unzähligen Opfer des Nationalsozialismus relativiert und die millionen aliierten Soldat*innen und Partisan*innen verhöhnt, die sich dem NS entgegenstellten.

Wir werden den Verschwörungsgläubigen auch dieses Mal entgegentreten und ihnen ihre Demo vermiesen. Wir rufen zu dezentralen Protestaktionen gegen ihre Demo von 14:15 Uhr bis 16:15 Uhr auf. Lasst ihnen ihren geschichtsrevisionistischen und antisemitischen Müll schmecken!

Obwohl die Beteiligung an ihren Demos die letzten Male zurückging und es den Antisemit*innen von „Querdenken441“ offensichtlich schwerer fällt, ihr Publikum an der Stange zu halten, laufen nach wie vor regelmäßig bis zu 200 verschwörungsgläubige, rechtsoffene Corona-Leugner*innen durch Oldenburg. Dabei übertreffen sich die „Querdenker*innen“ in antisemitischen Lügengeschichten und rechtsextremem Gedankengut aus dem Spektrum der Reichsbürger*innenideologie stets aufs Neue. Doch auch selbsternannte Linke laufen jeden zweiten Samstag Schulter an Schulter neben Neonazis, Holocaustleugner*innen und „Wutbürger*innen“, um ihre antisemitischen Ideologien auf die Straße zu tragen. Während Rechtsrock, Nationalismus und antisemitischer Wahn die Demos von „Querdenken441“ ausmachen, reden sie von „Frieden, Liebe, Freiheit“ und ebnen Faschos und Rechten damit den Weg. Längst hat sich das menschenverachtende Gedankengut in ihrer Bewegung normalisiert und die sich zusehends radikalisierenden Verschwörungsgläubigen feiern sich dafür.

„Querdenken441“ hat es mit NS-relativierenden Aktionen. Neben unzähligen NS-Vergleichen und der Gleichsetzung von „Querdenker*innen“ mit verfolgten und ermordeten Jüd*innen, veranstaltete „Querdenken441“ beispielsweise am Holocaust Gedenktag am 27. Januar 2021 eine Schlager-Party-Kundgebung am Hauptbahnhof Oldenburg.
Dieses Treiben werden wir als Antifaschist*innen nicht unbeantwortet lassen!

Wir rufen deshalb dazu auf, gegen ihre Kundgebung und Demonstration zu protestieren!
Ab 14:15 Uhr wollen sie einen Demozug durch die Stadt veranstalten. Die letzte Route und die EA-Nummer findet ihr auf der Aktionskarte.
Seid laut, unbequem und klärt Passant*innen auf.

Organisiert euch in Kleingruppen, tragt medizinische Masken, haltet Abstand und sammelt euch nicht in großen Pulks. Bringt Transpis und Plakate mit und kleidet euch zivil. Achtet darauf, mit wem ihr unterwegs seid und was ihr wann sagt. Staatsschutz und Zivis gab es bei den letzten Aktionen leider zuhauf. Macht außerdem keine Fotos und Videos von unserem Protest, um unsere Genoss*innen zu schützen.
Da die Polizei, wie sich bei jeder bisherigen Protestaktion gezeigt hat, antifaschistischen Protest gerne verhindern und schikanieren möchte, ist es dieses Mal ratsam, sich nicht auf dem Schlossplatz zu sammeln, sondern in mobilen Kleingruppen entlang der Route zu stören.

Auf die Straße gegen Verschwörungserzählungen und rechte Krisenlösungen!
Gegen jeden Antisemitismus – „Querdenken“ von der Straße bringen!

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Demo zum 1. Mai: Wege aus der Pandemie – in eine solidarische Gesellschaft!

Aufruf übernommen vom Bündnis für solidarische Intervention Oldenburg.

Wann?
ab 12:00 Uhr
Wo?
Schlossplatz OL

Warum?
Nicht erst das Hin- und Her zum Osterlockdown hat gezeigt, wie planlos die Politik selbst nach einem Jahr Pandemie immer noch handelt. Es ist an der Zeit, den bisher Ungehörten das Wort zu geben! Wer leidet besonders unter den jetzigen Bedingungen? Der Kurs der Regierung sieht Kurzarbeit für Arbeiter*Innen vor. Gleichzeitig werden Profite nicht angetastet. Die Ärmsten der Gesellschaft werden im besten Fall mit geringen Einmalzahlungen abgespeist, Menschen zur Arbeit und in die Schulen geschickt, ohne ausreichend für ihre Sicherheit zu sorgen.

Was tun? 
Wir müssen selbst aktiv werden, um unsere Interessen zu vertreten! Eine entschlossene und motivierende 1. Mai-Demo soll der Zündfunke sein, um als soziale Linke wieder in die Offensive zu kommen. Die Corona-Pandemie zeigt bestehende Missstände auf und verschärft sie, deshalb ist es auch jetzt an der Zeit, sich dagegen zu organisieren. Die Mobilisierungserfolge von Verschwörungsideolog*innen und Corona-Rechten zeigt uns diese Notwendigkeit besonders anschaulich auf. 

Lasst uns am 1. Mai zeigen, dass wir dagegenhalten: Gegen rechte Verschwörungserzählungen und unsolidarische Krisenlösungen, für eine selbstbestimmte Zukunft!

Aufruf: Solidarität statt Verschwörungsmythen – Gegen „Querdenken441“

https://nikaolwhv.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/1197/2021/04/Aufruf24.04.21.cleaned-768x768.jpgAufruf geteilt von NIKA OL-WHV.

Es ist wieder einmal soweit: Am Samstag, den 24.04.21 will „Querdenken441“ um 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz eine Kundgebung mit anschließendem Demozug um die Innenstadt veranstalten.
Wir halten weiterhin dagegen!

Wer mit antisemitischen Weltbildern und wissenschaftsfeindlichen Parolen Hand in Hand mit Rechtsextremen und geschichtsrevisitionistischen Akteur*innen unser aller Gesundheit gefährdet, sollte gefälligst zuhause bleiben.

Seit Monaten verbreiten die „Querdenker*innen“ ihre antimoderne Propganda, organisieren und vernetzen die verschwörungsideologische Szene und veranstalten regelmäßige Super Spreader Events im Zeichen des Irrationalismus.

Wir rufen dazu auf, sich gemeinsam mit uns dagegen zu stellen. Wir werden es nicht hinnehmen, dass diese Antisemit*innen unser aller Gesundheit gefährden und ihre Mythenbildung ungestört in die Öffentlichkeit tragen.

Kommt also um 13:30 Uhr zum Schlossplatz, seid laut und unbequem!

Bitte macht keine Videos von unserem Protest.
Tragt medizinische Masken und haltet Abstand.

Gegen jeden Antisemitismus!

Aufruf: „Querdenker*innen“ verpisst euch! – Gegen jeden Antisemitismus!

Aufruf geteilt von NIKA OL-WHV.

Wo: Schlossplatz Oldenburg
Wann: 13:30 Uhr
Was: Verschwörungsideolog*innen bekämpfen

Am Samstag, den 10.04.21, will „Querdenken“ mal wieder einen Demozug unter dem Motto: „Grundrechte sind nicht verhandelbar“ durchführen.
Nicht mit uns. Wir werden ihnen keine ruhige Minute lassen und alles dafür geben ihnen diesen Tag ordentlich zu vermiesen.

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