Der AfD den Tag vermiesen!

 
Morgen, am 05.06.21, will sich in einer Vollversammlung der Kreisverband der AfD Stadt Oldenburg ab 14:00 Uhr im Restaurant „Gesellschaftshaus bei Meyer“ treffen. Es sollen die Bewerber*innen für die Kommunalwahl 2021 für die verschiedenen Wahlbereiche aufgestellt werden.
 
Die AfD war in letzter Zeit sehr wenig aktiv in Oldenburg. Mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahl beginnt die AfD auch die Vorbereitungen für ihren Wahlkampf in diesem Jahr. Die Rassist*innen, Antisemit*innen und Sexist*innen der AfD nahmen im letzten Jahr an den Veranstaltungen von „Querdenken441“ teil. Unter anderem Enno Samp arbeitet mit den Organisator*innen von „Querdenken441“ zusammen, die Verschwörungsideolog*innen sind eine neue Zielgruppe für die AfD geworden, auch in Oldenburg. Hier ein Überblick von NIKA Ol-WHV, zu Aktivitäten der AfD in Oldenburg 2020: https://nikaolwhv.blackblogs.org/2020/12/31/update-was-treibt-die-afd-in-wilhelmshaven-oldenburg-und-umzu/
 
Der Gasthof „Gesellschaftshaus bei Meyer“ ist in der Vergangenheit schon häufiger damit aufgefallen und dafür kritisiert worden, dass sie mit der AfD zusammen arbeiten und ihnen Räume zur Verfügung stellen: http://antifatreff.blogsport.de/2017/03/22/afd-im-gesellschaftshaus-bei-meyer/.
Das Gesellschaftshaus Meyer ist aktuell einer der letzten Orte, an denen sich die AfD in Oldenburg noch treffen kann. Die Inhaber*innen stehen der AfD auch ideologisch nahe und werden weiterhin eine Nutzung der Räume ermöglichen. In der Vergangenheit haben Proteste dazu geführt, dass die AfD ihre Räumlichkeiten verloren hat, lassen wir ihnen auch dort keine Ruhe! 
 
Der Eintritt soll schon ab 13.45 möglich sein.
Deswegen rufen wir dazu auf, sich um 13:12 vor dem Gesellschaftshaus bei Meyer (Nadorster Straße 120) zu treffen. Machen wir den AfDler*innen, die Anreise so unangenehm wie möglich.
 
Bitte kommt mit einer medizinischen Maske und haltet Abstand untereinander und macht nach Möglichkeit noch einen Schnelltest vorher.
 
Kein Fußbreit den Neofaschist*innen der AfD! Für eine solidarische Gesellschaft!

8. Mai – Straße frei! „Querdenken“ entgegentreten!

Aufruf übernommen von NIKA OL-WHV.

Sie tun es tatsächlich: „Querdenken441“ hält es für sinnvoll, am 8. Mai, dem Tag der Kapitulation der Deutschen, für ihre antisemitische Wahnerzählung einer fantasierten „Corona-Diktatur“ auf die Straße zu gehen. Damit stellen sie erneut einen Geschichtsvergleich her, der die unzähligen Opfer des Nationalsozialismus relativiert und die millionen aliierten Soldat*innen und Partisan*innen verhöhnt, die sich dem NS entgegenstellten.

Wir werden den Verschwörungsgläubigen auch dieses Mal entgegentreten und ihnen ihre Demo vermiesen. Wir rufen zu dezentralen Protestaktionen gegen ihre Demo von 14:15 Uhr bis 16:15 Uhr auf. Lasst ihnen ihren geschichtsrevisionistischen und antisemitischen Müll schmecken!

Obwohl die Beteiligung an ihren Demos die letzten Male zurückging und es den Antisemit*innen von „Querdenken441“ offensichtlich schwerer fällt, ihr Publikum an der Stange zu halten, laufen nach wie vor regelmäßig bis zu 200 verschwörungsgläubige, rechtsoffene Corona-Leugner*innen durch Oldenburg. Dabei übertreffen sich die „Querdenker*innen“ in antisemitischen Lügengeschichten und rechtsextremem Gedankengut aus dem Spektrum der Reichsbürger*innenideologie stets aufs Neue. Doch auch selbsternannte Linke laufen jeden zweiten Samstag Schulter an Schulter neben Neonazis, Holocaustleugner*innen und „Wutbürger*innen“, um ihre antisemitischen Ideologien auf die Straße zu tragen. Während Rechtsrock, Nationalismus und antisemitischer Wahn die Demos von „Querdenken441“ ausmachen, reden sie von „Frieden, Liebe, Freiheit“ und ebnen Faschos und Rechten damit den Weg. Längst hat sich das menschenverachtende Gedankengut in ihrer Bewegung normalisiert und die sich zusehends radikalisierenden Verschwörungsgläubigen feiern sich dafür.

„Querdenken441“ hat es mit NS-relativierenden Aktionen. Neben unzähligen NS-Vergleichen und der Gleichsetzung von „Querdenker*innen“ mit verfolgten und ermordeten Jüd*innen, veranstaltete „Querdenken441“ beispielsweise am Holocaust Gedenktag am 27. Januar 2021 eine Schlager-Party-Kundgebung am Hauptbahnhof Oldenburg.
Dieses Treiben werden wir als Antifaschist*innen nicht unbeantwortet lassen!

Wir rufen deshalb dazu auf, gegen ihre Kundgebung und Demonstration zu protestieren!
Ab 14:15 Uhr wollen sie einen Demozug durch die Stadt veranstalten. Die letzte Route und die EA-Nummer findet ihr auf der Aktionskarte.
Seid laut, unbequem und klärt Passant*innen auf.

Organisiert euch in Kleingruppen, tragt medizinische Masken, haltet Abstand und sammelt euch nicht in großen Pulks. Bringt Transpis und Plakate mit und kleidet euch zivil. Achtet darauf, mit wem ihr unterwegs seid und was ihr wann sagt. Staatsschutz und Zivis gab es bei den letzten Aktionen leider zuhauf. Macht außerdem keine Fotos und Videos von unserem Protest, um unsere Genoss*innen zu schützen.
Da die Polizei, wie sich bei jeder bisherigen Protestaktion gezeigt hat, antifaschistischen Protest gerne verhindern und schikanieren möchte, ist es dieses Mal ratsam, sich nicht auf dem Schlossplatz zu sammeln, sondern in mobilen Kleingruppen entlang der Route zu stören.

Auf die Straße gegen Verschwörungserzählungen und rechte Krisenlösungen!
Gegen jeden Antisemitismus – „Querdenken“ von der Straße bringen!

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Demo zum 1. Mai: Wege aus der Pandemie – in eine solidarische Gesellschaft!

Aufruf übernommen vom Bündnis für solidarische Intervention Oldenburg.

Wann?
ab 12:00 Uhr
Wo?
Schlossplatz OL

Warum?
Nicht erst das Hin- und Her zum Osterlockdown hat gezeigt, wie planlos die Politik selbst nach einem Jahr Pandemie immer noch handelt. Es ist an der Zeit, den bisher Ungehörten das Wort zu geben! Wer leidet besonders unter den jetzigen Bedingungen? Der Kurs der Regierung sieht Kurzarbeit für Arbeiter*Innen vor. Gleichzeitig werden Profite nicht angetastet. Die Ärmsten der Gesellschaft werden im besten Fall mit geringen Einmalzahlungen abgespeist, Menschen zur Arbeit und in die Schulen geschickt, ohne ausreichend für ihre Sicherheit zu sorgen.

Was tun? 
Wir müssen selbst aktiv werden, um unsere Interessen zu vertreten! Eine entschlossene und motivierende 1. Mai-Demo soll der Zündfunke sein, um als soziale Linke wieder in die Offensive zu kommen. Die Corona-Pandemie zeigt bestehende Missstände auf und verschärft sie, deshalb ist es auch jetzt an der Zeit, sich dagegen zu organisieren. Die Mobilisierungserfolge von Verschwörungsideolog*innen und Corona-Rechten zeigt uns diese Notwendigkeit besonders anschaulich auf. 

Lasst uns am 1. Mai zeigen, dass wir dagegenhalten: Gegen rechte Verschwörungserzählungen und unsolidarische Krisenlösungen, für eine selbstbestimmte Zukunft!

Aufruf: Solidarität statt Verschwörungsmythen – Gegen „Querdenken441“

https://nikaolwhv.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/1197/2021/04/Aufruf24.04.21.cleaned-768x768.jpgAufruf geteilt von NIKA OL-WHV.

Es ist wieder einmal soweit: Am Samstag, den 24.04.21 will „Querdenken441“ um 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz eine Kundgebung mit anschließendem Demozug um die Innenstadt veranstalten.
Wir halten weiterhin dagegen!

Wer mit antisemitischen Weltbildern und wissenschaftsfeindlichen Parolen Hand in Hand mit Rechtsextremen und geschichtsrevisitionistischen Akteur*innen unser aller Gesundheit gefährdet, sollte gefälligst zuhause bleiben.

Seit Monaten verbreiten die „Querdenker*innen“ ihre antimoderne Propganda, organisieren und vernetzen die verschwörungsideologische Szene und veranstalten regelmäßige Super Spreader Events im Zeichen des Irrationalismus.

Wir rufen dazu auf, sich gemeinsam mit uns dagegen zu stellen. Wir werden es nicht hinnehmen, dass diese Antisemit*innen unser aller Gesundheit gefährden und ihre Mythenbildung ungestört in die Öffentlichkeit tragen.

Kommt also um 13:30 Uhr zum Schlossplatz, seid laut und unbequem!

Bitte macht keine Videos von unserem Protest.
Tragt medizinische Masken und haltet Abstand.

Gegen jeden Antisemitismus!

Aufruf: „Querdenker*innen“ verpisst euch! – Gegen jeden Antisemitismus!

Aufruf geteilt von NIKA OL-WHV.

Wo: Schlossplatz Oldenburg
Wann: 13:30 Uhr
Was: Verschwörungsideolog*innen bekämpfen

Am Samstag, den 10.04.21, will „Querdenken“ mal wieder einen Demozug unter dem Motto: „Grundrechte sind nicht verhandelbar“ durchführen.
Nicht mit uns. Wir werden ihnen keine ruhige Minute lassen und alles dafür geben ihnen diesen Tag ordentlich zu vermiesen.

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Aufruf: Dem Schweigemarsch entgegentreten!

Aufruf übernommen von NIKA OL-WHV.
 
Am Samstag, den 27.03.21, möchten die Oldenburger Antisemit*innen von „Querdenken“ und co. um 14:00 Uhr erneut einen Schweigemarsch vom Schlossplatz aus veranstalten. Wir werden ihnen keine ruhige Minute geben! 

 

Nieder mit dem deutschen Mob!

 
Die bundesweiten Aktionstage aus dem verschwörungsideologischen Lager am 13.03.21 in vielen Landeshauptstädten und am 20.03.21 in Kassel haben erneut gezeigt, wie sich der deutsche Mob in Massenaktionen zusehends ermächtigt. In großer Zahl üben sich die Antisemit*innen in Pogromstimmung und Revolutionsgebaren. Auch der offene Schulterschluss mit Rechtsextremen beweist sich mit jeder Demo aufs Neue. Es muss klar sein, dass mit jedem Aufmarsch der „Querdenker*innen“ auch eine rechtsextreme Mobilisierung einhergeht.

 

Antifa statt Schwurbelscheisze!

 
Während die Corona Krise prekäre Lebenslagen verschlimmert, den Pflegesektor massiv unter Druck setzt und immer mehr Menschen am Virus sterben, feiern sich die Schwurbler*innen selbst und agitieren gegen Israel sowie erdachte Finanzeliten, die sich im Stile antisemitischer Mythen gegen „das Volk“ verschworen hätten.
 
Volk, Nation, Sündenböcke – das sind die Bezugspunkte über die sie sich formieren, um ein Fest der Irrationalität abzufeiern, welches Nahtlos gleichsam antizionistische, esotherische, antroposophische, antifeministische, antikommunistische und generisch darwinistische Ideologien zusammenführt. Faschos mit Reichsfahnen neben Linken mit Regenbogenflaggen sind längst ein bekanntes Bild, welches die querfrontlerische Mobilisierung ausmacht.
Dagegen braucht es konsequenten antifaschistischen Protest auf der Straße und beherztes Eingreifen im vermeitlich Privaten!
 

Schweigermarsch? – Nicht mit uns!

 
Wir tollerieren antisemitische Aufmärsche nicht – in Oldenburg und überall! Deshalb rufen wir dazu auf, am 27.03.21 um 13:30 Uhr auf dem Schlossplatz und entlang der Demo den Antisemit*innen entgegenzutreten und ihnen klarzumachen: Verpisst euch von der Straße!
Bringt gerne Plakate und Transpis mit, organisiert euch in Kleingruppen, haltet Abstand und tragt medizinische Masken! 
 
Gegen jeden Antisemitismus!

Wir erinnern an Qosay Sadam Khalaf

Übernommen von NIKA OL-WHV

+++Wir werden den Tot von Qosay Sadam Khalaf nicht stillschweigen hinnehmen. Haltet euch den 15.03 frei!+++

Am 06.03 2021 stirbt Qosay Sadam Khalaf mit 19 Jahren, nachdem er von der Polizei festgenommen wurde und in Polizeigewahrsam war. Die Polizei spricht von einem „tragischen Unglücksfall“. Andere davon, man müsse erst die Obduktion abwarten.
Aber allein schon der Polizeibericht bringt Zweifel. Wie kann es sein, dass eine 19 Jährige Person nach dem sie gewaltsam von der Polizei abgeführt wurde, am Ende stirbt? Die Polizei spricht in ihrem Bericht, dass Qosay Sadam Khalaf medizinische Hilfe abgelehnt hätte. Die Schilderung des Freundes von Qosay Sadam Khalaf ergibt ein ganz anders Bild. So hat Qosay K. die ärztliche Notversorgung nicht abgelehnt, sondern die Santiäter*innen haben behauptet, er schauspielere.
Freund*innen von Qosay Sadam Khalaf gehen davon aus, dass er in der Polizeizelle zusammengeschlagen wurde. Und das nicht unbegründet. Mehrere Jugendliche berichteten, dass das schon Mal vor kommen kann.
„Wie wir alle Delmenhorster wissen, macht die Polizei mit den Jugedendlichen die sich gegen die Polizei währen folgendes, sie nehmen sie mit zur Wache sperren sie in eine Zelle ein und schlagen zu Fünft, Sechst oder auch Siebt ein.“

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Aufruf: Solidarität muss praktisch werden – Schwurbler*innen den Tag verderben!

Aufruf geteilt von NIKA OL-WHV.

Wann: 20.02.2021, 13:30 Uhr
Was: Verschwörungsgläubige stoppen!
Wo: rund um den Schlossplatz

Am Samstag, den 20.02.2021 soll von antisemitischen und verschwörungsideologischen Bewegungen zeitgleich in unterschiedlichen Städten ein „Schweigemarsch“ unter dem Motto „Wir müssen reden“ durchgeführt werden.
Auch in Oldenburg soll ein solcher Marsch stattfinden.
Der Aufruf dazu wurde unter anderem über die Querdenken441-Oldenburg Telegram Gruppe verbreitet.

Um 14:00 Uhr wollen die Querstänker*innen vom Schlossplatz aus starten.
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Querdenker*innen den Tag vermiesen: Di. 08.12.20 und Mi. 09.12.20

Auch in dieser Woche geben die Querdenker*innen keine Ruhe und sie wollen gleich 2 Veranstaltungen durchführen.

Am Dienstag den 08.12. soll ab 13 Uhr die sogenannte „Frauen Bus Tour“ nach Oldenburg kommen.
Von 13 bis 15.30 Uhr soll die Veranstaltung auf dem Rathausmarkt stattfinden.
Die Bustour ist mit unterschiedlicher Besetzung seit einigen Tagen unterwegs. Eva Rosen, eine der Vorsitzenden der verschwörungsideologischen Partei „Wir2020″, Antonia, Initiatorin von „Corona Jugend Informiert“, und Möchtegern Anwalt Janko Williams sind dabei. Die Besetzung ändert sich laufend, aktuell fahren zum Beispiel noch Sandra Wesolek (Mitgründerin von „Wir2020″), Alexandra Motschmann (Mitgründerin von „Die Basis“) und „Superman“ (alias Kal El Voyatzis) mit.

Wir rufen dazu auf, die Veranstaltung ab 12.30 zu stören, organisiert euch in Kleingruppen und haltet die Augen offen! #ol0812

Am Mittwoch den 09.12. will sich die antisemitische „Querdenken“ Gruppierung wieder ab 16.30 Uhr auf dem Bahnhofsplatz sammeln. Von dort soll ab 17 Uhr wieder ein „Lichterumzug“ stattfinden.
Sie inszenieren sich als „Bürgerinitiative“ mit Unterstützung von „Querdenken441″ und bezeichnen die Veranstaltung als „Bürgerdialog“. Doch es sind genau die gleichen rechtsoffenen Veranstaltungen mit den gleichen Redner*innen wie auch schon in den letzten Monaten.

Wir rufen ab 16 Uhr zu antifaschistischem Gegenprotest auf! Organisiert euch in Kleingruppen bis zu 2 Personen, bringt Transpis, Plakate etc. mit.
Macht Lärm, haltet Abstand, klärt auf, stellt euch dagegen!
Wir rufen dazu auf, die Veranstaltung zu stören und den Umzug der „Querdenker*innen“ kritisch zu begleiten. #ol0912

Wir haben keinen Bock auf verschwörungsideologische und antisemitische Veranstaltungen in Oldenburg, lasst den Schwurbler*innen keine Ruhe!

Achtet darauf, nicht im Pulk aufzutreten, tragt Mund-Nasen-Schutz und bringt ggf. Handschuhe mit.

Gemeinsam gegen „Querdenken“ und deutsche Zustände!