4 Jahre Hanau – Mahnwache und Film

United Against Racism

Am 19.02.2024 jährt sich der rassistische Terroranschlag in Hanau zum vierten Mal. Zu diesem Anlass wollen wir gedenken. Dafür werden wir am 19.02.24 ab 17:30 eine Mahnwache am Julius-Mosen-Platz in Oldenburg abhalten. Dabei wird es Infos, Austausch und Tee geben.

Im Anschluss an die Mahnwache werden wir außerdem noch einen Film im cine-k zeigen. Dort könnt ihr entweder direkt zu 20 Uhr hinkommen oder zusammen mit uns gemeinsam von der Mahnwache zum cine-k spazieren. Mehr Infos zum Film bald hier.

Lasst uns zusammen dafür einstehen, dass die Namen, Gesichter und Geschichten der Ermordeten niemals vergessen werden! #SayTheirNames

In Gedenken an:
Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
Gökhan Gültekin
und alle Betroffenen rassistischer, antisemitischer und rechter Gewalt…

Aufruf zur Demo: „AFD BEKÄMPFEN – 20.01.24 – 16:00 Uhr SCHLOSSPLATZ OLDENBURG“

Der OAT Oldenburg ruft mit zur Demo diesen Samstag auf gegen die AFD!

Aufruf zur Demo:

DEMO „AFD BEKÄMPFEN – 20.01.24 – 16:00 Uhr SCHLOSSPLATZ OLDENBURG“ In einem Hotel bei Potsdam trafen sich im November 2023 einflussreiche AfD-Politikerinnen (u.a. der persönliche Referent von Parteichefin Alice Weidel), Neonazis und Unternehmerinnen. Auch CDU-Mitglieder von der Werteunion waren dabei. Gemeinsam planen sie die Vertreibung von Millionen von Menschen mit s.g. Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte aus Deutschland. Das neonazistische Vorhaben der s.g. „Remigration“, macht auch vor deutschen Staatsbürger*innen mit Zuwanderungsgeschichte nicht halt und enthält ohne viel Deutung auch eine antisemitische Wendung. Deshalb braucht es jetzt einen breiten Protest gegen die AfD und den immer weiter und bedrohlicher an Fahrt gewinnenden Rechtsruck in ganz Europa! Organisiert euch, geht auf die Straßen und leistet gemeinsam Widerstand! Wir rufen genau deswegen dazu auf, an der Demonstration gegen rechts am Samstag in Oldenburg teilzunehmen! Geht mit uns auf die Straße für einen starken und deutlichen Antifaschismus!❤️‍🔥🖤

Letzte Infos:

Route der Demo: Schlossplatz, Huntestraße, Stau, Güterstraße, Karlstraße, Donnerschweer Str., Pferdermarkt, Am Stadtmuseum, Staulienie, Heiligengeistwall, Theaterwall, Kasinoplatz, Schlossplazt

Bei der Demonstration um 16 Uhr sind Parteisymbole nicht erwünscht.

Ab 14:30 findet auch noch eine vorverantaltung in Form einer Kundgebung gegen die AFD auf dem Schlossplatz statt. Ab 15 Uhr wird es auf dieser auch Redebeiträge geben.

Nachtrag/weiterer wichtiger Hinweis

Ein wichtiger Hinweis: Parallel zur Anti AFD Kundgebung / Demo findet auf dem Julios-Mosen-Platz eine Pro-palästinensische Demo statt, welche in sich der Vergangenheit eindeutig als antisemitische Veranstaltung erwiesen hat. Wir bitten euch also aufzupassen und euch klar von dieser kritischen Kundgebung zu distanzieren.

Sicherheitshinweis zur Demo/Kundgebung

Um auf dem Hin- und Rückweg sicherer unterwegs zu sein, hier ein paar Hinweise:
• Packt Banner, Israel Fahnen etc. erst bei der Demo/Kundgebung aus.
• Geht in kleineren Gruppe zu und vom Veranstaltungsort und nicht alleine

Kein Platz für Antisemitismus!

Das OAT Oldenburg Ruft mit auf zu der demo vom Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Oldenburg: Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus

Solifoto aufgenommen beim OAT am 15.1.24
Bildquelle: Rie_aktiv

Aufruf zur Demo:


Auf der Webseite vom Bündnis: https://bgaoldenburg.wordpress.com/2024/01/12/aufruf-zur-kundgebung-am-21-01-2024/

Der ganze Text zum Aufruf:

Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus

Drei Monate sind seit dem menschenverachtenden Angriff der Hamas auf Israel am 07.10.2023 vergangen. Es handelt sich dabei um das größte antisemitische Pogrom an Jüdinnen und Juden seit der Shoah. Während antizionistische Akteure auch in Oldenburg die letzten Monate vermehrt dazu genutzt haben, um gegen Israel zu hetzen, sind die Solidaritätsbekundungen gegenüber dem jüdischen Staat in der Öffentlichkeit stetig versiegt. Dass immer noch etwa 135 Menschen von der Hamas verschleppt und gefangen gehalten werden, wird nur noch selten in der deutschen Öffentlichkeit zum Thema gemacht.

Stattdessen werden antizionistische Narrative bedient, mit denen der legitime Akt der Selbstverteidigung von Seiten Israels als Angriff auf die palästinische Bevölkerung gedeutet wird und nicht als Verteidigung gegen die antisemitische Hamas, welche die Auslöschung Israels und aller Jüdinnen und Juden anstrebt. Die Existenz des jüdischen Staats ist jedoch unbedingt zu verteidigen, weil er den einzigen Ort auf der Welt darstellt, der Jüdinnen und Juden vor Antisemitismus schützen kann.

Während sich nach dem Angriff der Hamas noch viele zivilgesellschaftliche Gruppen und Organisationen solidarisch zu Israel bekannt haben, hört man nach drei Monaten Kampf gegen die antisemitische Hamas selten mehr als betroffenes Schweigen. Währenddessen ist die Sicherheitslage von Jüdinnen und Juden in Deutschland noch schlechter geworden, als sie es in den letzten Jahren schon war. Propalästinensische und islamistische Akteure nutzen die militärische Reaktion Israels für ihre israelfeindliche Mobilisierung und schrecken auch nicht davor zurück, jüdisches Leben in Deutschland zu bedrohen und anzugreifen. Das ist keine legitime Trauer um palästinensische Opfer, sondern Antisemitismus!

Große Teile der deutschen Öffentlichkeit relativieren hingegen entweder israelbezogenen Antisemitismus oder instrumentalisieren die notwendige und berechtigte Kritik am Antisemitismus unter Muslim*innen für rassistische Forderungen nach einer restriktiven Einwanderungspolitik. Abschiebungen lösen jedoch das Problem nicht, sondern verlagern es nur auf die Herkunftsländer. Die zahlreichen Antisemit*innen mit deutschem Pass lassen sich ohnehin nicht abschieben.  

Eine konsequente Bekämpfung des Antisemitismus darf diesen nicht relativieren, auch dann nicht, wenn er von marginalisierten Gruppen ausgeht. Statt populistischen Scheinlösungen braucht es eine entschiedene Kritik und Bekämpfung der gesellschaftlichen Ursachen des Antisemitismus und derjenigen, die ihn verbreiten.

Angriffe auf jüdisches Leben in Israel als auch in Deutschland dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Daher rufen wir die Zivilgesellschaft dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und Solidarität mit Israel und seiner Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen.
Wir rufen deshalb zu einer breiten Beteiligung an unserer Kundgebung auf:

Gegen jeden Antisemitismus heißt Solidarität mit Israel!

OAT + Solibild am 15.01.23

Am 15.01.2023 ist es wieder so weit.
Auch diesen Monat ist OAT. Kommt gerne dazu ab 19:30 im Alhambra in der Kneipe.

Wir wollen im Zuge der neuen Entwicklungen ein klares Zeichen gegen den steigenden sichtbaren Antisemismus setzen und planen daher das Aufnehmen eines Solibilds und einer anschließenden Veröffentlichung über unsere Kanäle mit einer Solidarisierung mit von Gewalt und Anfeindungen betroffenen Juden*Jüdinnen. Kommt gerne mit entsprechender Bekleidung und bringt Fahnen oder Banner mit, wenn ihr wollt.

Nächster OAT am 20.11.23

Repression vom Staat gegen Antifas. Steigender Antisemitismus und ein sich immer weiter anbahnender Rechtsruck.
In diesen Zeiten braucht es einen Ort, um über diese Themen zu reden, sich auszutauschen und zu organisieren.

Kommt am 20.11. um 19:30 zum offenen antifaschistischen Treff im Alhambra in Oldenburg.

Demonstrationen zum Antifa-Ost-Verfahren in Bremen und Leipzig

Das Ende des Antifa Ost Verfahrens kommt immer näher. Vermutlich wird das Urteil am 31. Mai gesprochen und somit ist Tag X der 3. Juni.

Wir, das Offene Antifaschistische Treffen Oldenburg rufen zur Teilnahme an der Demonstration am Tag des Urteils um 20 Uhr am Ziegenmarkt in Bremen auf und auch zur Teilnahme der Demonstration an Tag X in Leipzig.

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass es sowohl in Bremen als auch in Sachsen eine SOKO Linx gibt, welche zu mehr Ermittlungen und Verurteilen gegen Antifaschist*innen führt. Desweiteren ist die Demonstration in Bremen unangemeldet und die Polizei ist für ein teilweise brutales vorgehen bekannt.

Die Nummer des EA für Bremen lautet: 0421 787 44

Bereitet euch vor, kommt in Bezugsgruppen und lasst euch nicht erwischen!

Antifaschismus bleibt Notwendig!

Demonstration in Bremen am 31 Mai: https://tumulte.org/2023/04/events/free-lina-tag-x-demo/
Demonstration in Leipzig am Tag X: https://tagxantifaost.noblogs.org/

Antifa-Ost-Verfahren Solibanner hängen vom Dach des Alhambras in Oldenburg

Demo: „Make racists afraid again!“ | 31.10.22 | 14:30Uhr | Bahnhofsvorplatz, Oldenburg

Etwa 11% stimmten bei der Landtagswahl für die AfD, auch bei der Junior*innenwahl bekam die AfD über 10% der Zweitstimmen.

Ein öffentlicher Aufschrei bleibt aus. Eben diese Partei, welche faschistisches Gedankengut normalisiert, ruft zu großen rechten Protesten auf.

Hier ein Überblick von der antifa.elf, zu Aktivitäten den Kandidaten zur Landtagswahl 2022 im nordwestlichen Niedersachsen der AfD: https://antifaelf.blackblogs.org/2022/09/23/hinter-den-kulissen-eine-bestandsaufnahme-der-afd-kandidaten-zur-landtagswahl-2022/

Auch in Oldenburg nehmen jede Woche wieder etwa hundert Teilnehmer*innen an den verschwörungsideologischen Demos der rechten Gruppe „Freie Oldenburger“ teil.

Es reicht!

Wir dürfen nicht akzeptieren, dass rassistischen, antisemitischen und faschistischen Inhalten Raum gegeben wird.

Unter dem Motto „Make racists afraid again!“ wollen wir am 31.10.2022 laut mit euch gegen den Rechtsruck auf die Straße gehen. Kommt also an Halloween zu unserer antifaschistischen Demonstration um 14:30 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz in Oldenburg!

Bitte tragt eine FFP2 Masken und macht nach Möglichkeit noch einen Schnelltest vorher.

Hier findet ihr unser Plakat zum ausdrucken und verteilen:

Vortrag: „Emanzipatorische Religionskritik als feministische kritische Theorie“ mit Petra Klug am 02.08.22 um 19:30 Uhr

Im Angesicht rechter Agitation gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ sehen sich viele antirassistische und antifaschistische Zusammenschlüsse im Zuge des Rechtsrucks mit einem bis heute andauernden Defizit an Analyse und Kritik der Religion zugunsten spontaner Abwehrkämpfe konfrontiert. Schlimmer noch, suchen unlängst linke Aktivist*innen in der Religion das Potential der Emanzipation. Die Waffen der Kritik sind im Bereich völkischer und faschistischer Religiosität offenkundig stumpfer denn je. Doch die antisemitischen Träume islamistischer Regime wie im Iran, die tägliche Gewalt gegen kurdische Genoss*innen, der antifeministische Vormarsch christlicher Fundamentalist*innen in den USA oder die esoterischen Ausschweifungen deutscher Antisemit*innen zeigen mehr als deutlich auf, dass der regressive Impetus der Gläubigen auf grausamste Art und Weise vernichtende Wirklichkeit wird.

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